Wieso “It’s not the mountain”?

Zugegeben, es mag auf den ersten Blick paradox klingen, dass eine Flachlandtirolerin wie ich sich ein Zitat eines Bergsteigers zum Motto nimmt. Es wird noch paradoxer, wenn man weiß, dass ich Höhenangst habe. Aber genau hier liegt auch der Grund: Um meine Höhenangst zu überwinden, habe ich mit dem Klettern angefangen. Und so ist mir “zwangsweise” das Zitat von Bergsteiger Sir Edmund Hillary, der als Erster den Mount Everest bestiegen hat, begegnet:

“It is not the mountain we conquer, but ourselves.”

„Es ist nicht der Berg, den wir bezwingen, sondern wir (bezwingen uns) selbst”. Wenn man darüber nachdenkt, dann liegt dort viel Wahres. Anders ausgedrückt heißt es für mich:

Letztendlich ist alles eine Kopfsache und meistens steht uns nicht ein Berg, sondern stehen wir uns selbst im Weg.

Bei mir war es im Fall Höhenangst wirklich ein Berg oder auch eine Wand oder ein Turm. Aber der Kopf spielte die entscheidende Rolle. Step bei Step habe ich gelernt, besser mit der Angst umzugehen bzw. ich bin weiter dabei (mehr dazu hier).

Aber nicht nur bei der Höhenangst, auch bei vielen anderen Dingen merke ich, wie mich mein Kopf daran hindert, voranzukommen. So wurde “It’s not the mountain” nicht nur zu meinem Motivationsspruch, sondern auch Titel meiner Trainertätigkeit.

 

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